Im vergangenen Jahr musste der jährlich stattfindende Fachtag der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes zum ersten Mal seit sieben Jahren abgesagt werden. Auch in diesem Jahr standen der Planung und Organisation viele Dinge entgegen.

Der Fachtag, der von Fachkräften aus dem Sozial- und Gesundheitswesen rege genutzt wird, findet in diesem Jahr, gemeinsam mit der Stadt Eisenach, rein virtuell am Mittwoch, 5. Mai 2021 ab 9 Uhr über Cisco Webex statt.

Geschlossene Kitas und Schulen, keine Krabbelgruppen oder Babyschwimmkurse, reduzierte persönliche Kontakte, Homeoffice und Homeschooling sind nur einige Umstände, die Familien in der Region nun seit mehr als einem Jahr begleiten. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext kommen Eltern und Fachpersonal derzeit an Grenzen. Aber was macht diese Zeit mit den Kindern? Welche Auswirkungen sind abzusehen? Wichtiger denn je ist jetzt die Frage, wie mit solchen Zeiten umzugehen ist und wie für die Zukunft Kinder begleitet werden können. Mit diesen Fragen beschäftigen sich im Rahmen der Fachtagung zwei Referenten und beleuchten dies sowohl aus neurowissenschaftlicher als auch entwicklungspsychologischer Sicht. So sprechen Nicole Strüber, Professorin für Psychologie an der Hochschule 21, Neurowissenschaftlerin und Autorin über „Neurobiologie von Bindung und elterlichen Verhalten“ und Herbert Renz-Polster, Kinderarzt, wissenschaftliche Mitarbeit am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg und Autor zu „Krisenzeiten und die Auswirkungen auf Kinder und ihre Bezugspersonen“. Die Tagung findet bis ca. 14.30 Uhr statt. Die Tagungsgebühr beträgt fünf Euro.

Ansprechpartner sind Kristin Messerschmidt Telefon: 03695 – 617104 und Christin Hartung Telefon: 03691 – 670499. Anmeldeschluss für die Fachtagung ist der 28. April 2021. Eine Anmeldemöglichkeit sowie weitere Informationen findet man auch unter: www.wartburgkreis.de/leben-im-wartburgkreis/kinder-jugend-familie/fachtagung