Leben retten! Mit deinem Blut.

„Katastrophaler“ Mangel bei Blutkonserven

Es besteht derzeit deutschlandweit ein Mangel an Blutkonserven. Eine regelhafte Versorgung der Krankenhäuser ist nicht möglich. Erste Krankenhäuser haben bereits Operationen abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, weil sie aktuell nicht über genügend Blutkonserven verfügen.

Der Suhler Blutspendedienst ruft daher dringend alle Bürger*innen auf, Blut zu spenden, sofern das gesundheitlich möglich ist. Jeder ist zur Blutspende willkommen, auch Ungeimpfte.

Durch die Herbstferien wird der insgesamt bestehende Mangel an Blutpräparaten noch einmal verstärkt. Die Spendebereitschaft ist insgesamt auch rückläufig, da viele Bürger*innen durch die steigenden Inzidenzen und die unterschiedlichen 3G-Regelungen verunsichert sind. Aktuell werden auch Blutspendetermine in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur und in Bildungs-einrichtungen wieder abgesagt.

Um schnell die Vorräte an Blutpräparaten aufzustocken, damit eine ausreichende Versorgung der Krankenhäuser sichergestellt werden kann und damit auch weiterhin alle Patienten mit lebensrettenden Blutpräparaten versorgt werden können, bittet der Blutspendedienst Suhl alle Menschen ab 18 Jahren dringend um Unterstützung. Bei der Blutgruppe A besteht derzeit sehr großer Bedarf. In Anbetracht der bevorstehenden Weihnachtszeit, in der es generell ein geringeres Blutspendeaufkommen gibt, gilt es alle Reserven zu mobilisieren, um für die Versorgung mit den dringend benötigten Blutkonserven notwendige Reserven aufzubauen.

Der Suhler Blutspendedienst bietet seinen Blut- und Plasmaspendenden im Rahmen einer Blut- oder Plasmaspende einen SARS-CoV-2-Antikörpertest auf das Corona-Virus an. D. h. wer zur Blutspende geht, kann gleichzeitig auch seine Antikörper gegen das Corona-Virus bestimmen lassen. Mit dem Test wird bestimmt, ob sich schützende Antikörper nach einer Infektion oder Impfung gebildet haben. Das Testergebnis erhält der Spendende rund eine Woche nach der Blutspende per Brief.

 

Voraussetzungen für das Spenden von Blut Jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren kann spenden. Vollblutspende: Frauen dürfen vier Mal, Männer sechs Mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden, wobei ein Abstand von mindestens 8 Wochen zwischen zwei Spenden liegen muss. Plasmaspende: bis zu 60 Mal im Kalenderjahr. Vor jeder Spende werden bei einer ärztlichen Untersuchung Blutdruck, Puls und Temperatur gemessen sowie für die Spende notwendige Gesundheitsfragen geklärt. Die Spendetauglichkeit entscheidet im Anschluss der untersuchende Arzt. Das gesundheitliche Wohlergehen des Spenders steht dabei immer an erster Stelle.

10 gute Gründe für eine Blutspende

- Nach jeder Spende das außerordentlich gute Gefühl erleben, schwerstkranken Menschen geholfen zu haben

- Nur 10 Minuten für einen halben Liter Blut - ein kleiner Aufwand für eine große Sache

- Mit jeder Blutspende kann bis zu drei Patienten geholfen werden, wieder gesund zu werden

- Anerkennung, Wertschätzung und Respekt für soziales Wohlverhalten und Engagement

- Geselligkeit, Bindung und Integration in eine Gruppe, die zum Wohle aller agiert

- Vor jeder Spende die regelmäßige Kontrolle der eigenen Gesundheit durch den anwesenden Arzt

- Das Blut wird im Labor auf Krankheitserreger untersucht. Bei Normabweichungen wird der Spender informiert

- Der eigene Unfallhilfe- und Blutspender-Pass mit genauer Blutgruppenformel kann im Notfall schnell Hilfe bringen

- Durch die Verwendung von Einwegmaterial besteht kein Risiko, sich selbst zu infizieren

- Regelmäßiges Blutspenden kann die Gesundheit positiv beeinflussen (z. B. einen erhöhten Blutdruck senken)

Die Öffnungszeiten der Blut- und Plasmaspendezentren Suhl, Eisenach, Erfurt-Rieth und Ilmenau sowie täglich aktuelle mobile Blutspendetermine für Thüringen, Franken, Teilen von Sachsen-Anhalt und Hessen unter www.blutspendesuhl.de oder unter Telefon 03681 373-0.

Foto: ITM Suhl

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Institut für Transfusionsmedizin Suhl Gemeinnützige GmbH

Albert-Schweitzer-Straße 15, 98527 Suhl

Susanne Brunne

Marketingleiterin

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